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Als Künstlerin strebe ich nach dem Ideal eines überirdischen Gesetzes. Die Idee einer göttlichen Kraft, zu Form geworden, könnte ein Kreuz sein. Für mich als Christin ist sie ein Kreuz. Das Kreuz verkörpert Archaik. Das Kreuz ist der Inbegriff der christlichen Symbolik.

Ich lasse meine Gefühle in diese Symbolik fließen. Es entsteht eine Symbiose aus Glut und Liebe, Blut und Schmerz, Hoffnung und Glauben.

Farben tauchen auf. Rot ist immanent. Grün mischt sich ein. Unbeflecktes Weiß tritt hinzu, kontrastiert mit Anthrazit. Vier elementare Farben: Rot/Gefühl, Grün/Hoffnung, Weiß/Licht, Anthrazit/Erde.

Dieses Zusammenspiel aus Form und Farbe prägt auch meine sakralen Arbeiten. So ist es beim Kreuz in der Pfarrkirche Kempen-St. Josef (2007), den 4 Postamenten für die Heiligenfiguren St. Peter, ebenso wie beim Kruzifix im Kempener Heilig-Geist-Hospital und beim fünfteiligen Werk „Wege des Lebens“ (beides 2009); so ist es beim Triptychon in der Gnadenkirche Mülheim-Heißen (2007); so ist es beim Kreuz im Quadrat in der Pfarrkirche St. Augustinus in Düsseldorf-Eller (2007).